Ina Rena Rosenthal

About

„Der Weg ist das Ziel, immer noch und mit nachhaltig besserer Laune.“

* 1966 München

Studiert habe ich Kunstdidaktik und Psychologie an der LMU, freie Malerei an der Münchener Akademie der bildenden Künste (bei Prof. Jürgen Reipka), sowie Kommunikationsdesign an der Fachhochschule München, wo ich 1997 Diplom machte.

Neben Malerei und Kunst habe ich im Grafikbereich gearbeitet, u.a. Werbegeschenke für Firmen entworfen, war verantwortlich für CI – Entwicklung und Messestandgestaltung für ein internationales Unternehmen und habe Kunst-am-Bau Projekte realisiert.

Meine Formensprache entstammt Pictogrammen aus Chemie, Physik und Astronomie.

Eines der Wesensmerkmale meiner Arbeit ist das serielle “pars pro toto” Prinzip, welches für mich eine generelle kosmische Verbundenheit ausdrückt und sich durch all meine Schaffensfelder zieht.

Formal arbeite ich gerne experimentell und auf neuen Wegen. Von Zeichnung und Malerei, Foto, Video und digitaler Bildbearbeitung- und kreation, über Installationen, Objekt- und Konzeptkunst bis zu Siebdruck ist das Spektrum weitläufig.

1996 bis 2001 war ich aktiv in der Künstlergruppe Werk 3 im Kunstpark Ost, die aus der Künstlergruppe Praterinsel hervorging und deren Interessensvertreterin ich gegenüber der Vermietungsgesellschaft KPO war.
Ich reflektiere diese Zeit des vitalen künstlerischen Austauschs als große Bereicherung in meiner Entwicklung.

Auf der einen Seite sicherten damals Auftragskopien alter Meister meinen Lebensunterhalt, auf der anderen gab mir dies die Freiheit, meine Formensprache in der konkreten Malerei in Ruhe zu entwickeln.

Erstmals entstanden Gitter aus Kreisen und Linien, gespeist aus der Überzeugung, daß “alles aus dem gleichen Stoff” sei und daß ein beliebig kleiner Ausschnitt für das große Ganze stehen kann und umgekehrt.

2002 realisierte ich eine Kunstinstallation in der Eingangshalle eines Chemiekonzerns in den USA und bekam in der Folge den
Auftrag, das Erscheinungsbild des Konzerns neu zu gestalten.

Vom Honorar erwarb ich 2004 eine Siebdruckwerkstatt.

2006 erteilte mir die bayerische Rektorenkonferenz den Auftrag zur Ausgestaltung eines vom deutschen Museum gestifteten Hermann von Helmholtz Gedenkzimmers.

Daraufhin erhielt ich Aufträge von der TUM für eine Ahnengalerie und eine Glastür zum Besucherzimmer des Präsidenten.

Neben diversen Kunstprojekten im In- und Ausland habe ich seit 2012 der Malerei wieder verstärkt Beachtung geschenkt, die für mich immer ein wichtiges Kraftfeld meiner Schaffens- und Ausdruckskraft sein wird.

In welchem Medium ich auch arbeite, für mich ist neben der inhaltlichen Reflektion insbesondere die Schwingung eines Werkes
wichtig. Ich arbeite gerne projekt- und themenbezogen, und lege sehr viel Wert auf eine Aura von Inspiration und Freiheit.

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